Chaos, Kunst & Muttermund

Der Podcast für Kreativität und Mutterschaft

Die Fäden, die uns verbinden – Julia Bonn

Und was ist eigentlich Inklusion?

15.12.2022 80 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Folge gab es leider technische Probleme mit meiner Tonspur. Ich entschuldige mich daher als allererstes für den schlechten Ton! Ich hoffe, dass ihr trotzdem reinhört und durchhaltet :-) Denn es war ein wirklich spannendes, inspirierendes und vor allem bereicherndes Gespräch mit der Künstlerin Julia Bonn. Julia verbindet auf einzigartige Weise Körperarbeit, Theorie und freie Kunst und lässt in all das stets ihren ausgeprägten Sinn für die Feinheiten des Lebens, ihr sonniges Gemüt und eine große Ruhe einfließen. Besonders bereichert hat mich übrigens Julias Herzensthema "Inklusion", dass sie für die O-Ton Rubrik mitgebracht hatte und zu dem ich Einiges lernen durfte.

Mehr über Julia:

Körperarbeit: www.juliabonn.com
Künstlerisches Schaffen: www.differenzia.de

Feministische Recherchegruppe
:

Sickness Affinity Group

Radiosalon für Alltägliches: Folge 32, bei der ich zu Gast war


Hast Du Themenwünsche oder Gedanken zum Podcast oder für die Rubrik O-Ton?
Schick mir eine (anonyme) Sprachnachricht via Speakpipe:
www.illute.com/chaoskunstundmuttermund


Schreib mir eine Nachricht:
hallo@illute.com

Abonniere meinen Newsletter:
www.illute.com/newsletter

Meine Musik:
illute.bandcamp.com

Unterstütze meine Arbeit mit einer Spende:
ko-fi.com/illute oder paypalme/illute

Transkript

Hallo ihr Lieben. Bevor diese Folge startet, möchte ich noch kurz was sagen. Ähm für alle, die die letzte Folge nicht gehört haben. Interview von dieser Folge ist leider etwas mit meiner Tonspur schiefgelaufen und deswegen klingt die leider nicht so gut diesmal und es gibt ähm ziemlich viel Rauschen und ich habe schon versucht, das zu reduzieren. Und ähm leider hat das nicht so gut geklappt. Ja und falls ihr eben wissen wollt, wie es dazu kam, könnt ihr in die, letzte Folge reinhören und dann wollte ich einfach nochmal an euch alle sagen, ja dass mir das einfach leid tut, dass äh das diesmal nicht so gut klingt und ich hoffe, dass ihr trotz alledem alles verstehen könnt und trotzdem Freude habt dem Gespräch zuzuhören und ja, ich wünsche euch ganz viel Spaß mit der äh mit der Folge, Muttertier oder Mutter fehlen allein Die nimmst Gas überspringe ich. Du nimmst den Telefonjoker. Ich nehme den Telefonjoker, genau. Ich rufe meine Mutter an, Ich glaube, also wenn wenn ich jetzt auf mich anwende, würde ich sagen, weder noch. Ja. Sind auch beide echt krasse Begriffe so, ne? Ja. Das war ziemlich mal so ein Experiment, dass man gegeneinander stehen, Heute haben wir das Thema Mama-Burnout. Lasst euch überraschen, es wird. Bist du ein ganzes Stück? Ja. Butterkuchen. Das schmeckt ja lecker. Danke. Rauskunst und Muttermund. Der Podcast für Kreativität und Mutterschaft. Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zu Kunst und Muttermund. Ich freue mich sehr, dass ihr eingeschaltet habt, Heute habe ich wieder ein unfassbar vielseitigen Menschen zu Gast und zwar Julia Bonn aus Berlin, Julia ist ausgebildete Ergotherapeutin, sie hat mehrere Jahre in London gelebt und hat in dieser Zeit verschiedene Fortbildungen und Ausbildung gemacht, unter anderem im Performance Coaching, später auch noch eine Thai-Massage und Reiki. Sie hat eine Ausbildung in der Methode und im Coach. Und ähm sie hat außerdem in Hamburg freier Hund studiert und ist seitdem als freischaffende Künstlerin tätig. Und sie hat 2014 gemeinsam mit zwei Kolleginnen einen Ort für Körperarbeit gegründet, den Körperbau Mitte und praktiziert dort nun schon seit vielen Jahren Körpertherapie und körperorientiertes Coaching. Dazu kommen noch zahlreiche Fortbildungen zu verschiedensten Themen wie zum Beispiel systemische Familienberatung. Gestaltet außerdem eine freie Radiosendung, bei der ich auch mal zu Gast sein durfte, was ganz ganz toll war und ähm sie ist aktiv in der feministischen Gesundheitsrecherchegruppe Berlin. Julia als Mutter von zwei Kindern. Wahrscheinlich noch ganz ganz viel mehr, aber ich fand's also alleine, das ist schon echt so wow. Äh herzlich willkommen liebe ja danke dir, danke für die Einladung, Ja voll schön, dass du dir Zeit nimmst für das Gespräch. Ich freue mich voll. Wir haben ja einige Zeit gebraucht, um zusammen zu finden. Ähm ja und ich bin wirklich total beeindruckt und, auf berührt davon, was du alles machst und was du alles schaffst und ähm. Bei all dieser Vielseitigkeit und den verschiedenen Interessen nehme ich trotzdem eine ganz, ganz große Klarheit wahr. Ähm nimmst du das auch so wahr, diese Klarheit? Also war die immer schon da oder ähm. Gibt es irgendwas, womit du dir die ähm erschaffst oder ja, woher kommt? Was was ist das so? Wie wie nimmst du das wahr. Also ich nehme das so wahr, dass ich das eher im Laufe der Zeit ähm. Das eher so herauskristallisiert jetzt in den letzten Jahren vielleicht sogar erst. Dass ich irgendwie auch ziemlich lange auf der Suche war und ziemlich also von wegen Umwege dass ich gefühlt auch ziemlich viele Umwege genommen habe. Aber nicht unbedingt also in der Rückschau, nicht unbedingt als Umwege zu sehen sind, sondern die jetzt wie so Puzzlesteine sind zu dem, was alles irgendwie mir wichtig ist und was mich da jetzt irgendwie so in meinen Weg geführt hat. Also ich habe das einmal tatsächlich geschafft mit einem Kunstprofessor zu reflektieren. Das war jetzt nicht mal so ein Gast. Semester oder ein halbes Gastsemester in Grenoble war an der Kunstuni und da hatte ich irgendwie so sollte ich mal so präsentieren, was ich denn so mache und das war auch unglaublich vielseitig. Ich habe da immer ich habe total viele Methoden und Mittel benutzt und hatte so unterschiedliche Forschungsfragen, an denen ich so gearbeitet habe, auf verschiedenste Weise und dann habe ich versucht, für den. Hieß der, ein wie so einen roten Faden daraus zu arbeiten und. Das hat mir irgendwie total viel Spaß gemacht und da habe ich so gemerkt, dass eigentlich, wenn ich so so äh wenn ich so zurückblicke auf auf das, was ich so gemacht habe, auch an an vielleicht an Schleifen oder auch an Abkürzungen teilweise. Dass ich dann das dann so. Ja tatsächlich ganz viel Klarheit entsteht. Mhm. Dass ich wie so ein wie so ein wie so also ich kann's halt eher mit einem Puzzle vergleichen, dass es so viele, viele Teile gibt und die sich so zusammenfügen zu was. Ja und hattest du auch immer schon das Vertrauen, dass sie zuzulassen. Ich hab's mir immer wieder. Erarbeitet, würde ich sagen. Also ich hatte auch sehr sehr tiefe Täler, durch die ich so durch bin und. Da hatte ich nicht immer das Vertrauen. Also da habe ich mir dann auch eher Unterstützung gesucht, also in der Form von einer Therapie oder so und eben auch, als ich in Berlin angekommen war, eben auch in Form von der Körpertherapie. Auch ein ziemlich ziemlich ähm da wusste ich wirklich auch gerade nicht so richtig, wie weiter und. Bin ich so zufällig auf diese Körpertherapiemethode gestoßen und das hat mir total viel gebracht, so so viel gebracht, dass ich gedacht habe, das will ich auch lernen. Ich will auch irgendwie, dass Leute so ähm ja so viel Klarheit oder so viel ähm äh. Weise Kraft in sich spüren, dass sie irgendwie weitergehen können. Der Körper ist also einfach Körperarbeit machst und da ja Ausbildung gemacht hast. Wichtig und ähm spiegelt sich das auch in seiner künstlerischen Arbeit wieder, also machst du da auch mit dem Körper oder ist da noch sind da noch so andere Bereiche eher. Aktiv. Also in der in der Arbeit, die ich jetzt momentan mache, da bin ich jetzt ja seit 2015 mit in der feministischen Gesundheitsrecherchegruppe. Ist schon auch wichtig, denn also wir machen da zum Beispiel auch zum in Workshops Körperübungen, Allerdings verbindet sich da eher wieder auch so mein Interesse zu so Theorie und zu vielleicht auch eher angewandter, praktischer Arbeit, dass ich das, dass wir da ja ähm eher damit arbeiten, wie gehen Menschen, mit dem Bereich Gesundheit um und Selbstfürsorge, zum Beispiel auch Selbstfürsorge in in Zeiten von von vielleicht emotionalen Krisen, dass der Körper ja auch ganz wichtig, so also dass wir da ähm eben. Versuchen ganz viel äh Methoden zu lernen und zu sammeln und eben auch weiterzugeben. Wie wir uns gegenseitig auch zum Beispiel in Krisen unterstützen können, wie wir uns gegenseitig empowern können und eben auch, also nicht nur über Gespräch oder so da zu sein, sondern eben auch auf den also auf gute Nahrung zu achten oder auf. Warme Kleidung oder also ne, was er eben auch für den Körper sehr sehr wichtig ist. Das war jetzt nur ein ganz kleiner Ausschnitt von dem, was wir machen, ne. Also ich habe jetzt nicht unsere Arbeit vorgestellt, Aber es ist also ich würde sagen ja, der Körper ist auch da wichtig, Mhm. Das ist jetzt keine Theorie im Sinne von dass wir da jetzt nur Texte also Texte lesen oder. Texte schreiben, sondern wir wir treffen ja auch viele Leute. Wir machen Interviews. Wir machen haben Begegnungen, wir allein schon, wenn Körper in einem Raum sind, entsteht ja auch was, finde ich. Ja und ähm der Geist ist ja oft im Körper, ne? Also das kann man ja auch gar nicht irgendwie so trennen voneinander wo das ja auch schnell passiert, ne, dass der Geist sich irgendwie wegbewegt und ich finde auch gerade in der Zeit, in der wir leben, passiert das ja auch ganz schnell und ähm ist ja quasi schon der Normalzustand, ne, dass ähm. Einfach weniger im Hier und Jetzt ist und halt mehr ähm in der Planung und in der Zukunft und in der ja in der virtuellen Welt, Also hast du das Gefühl, dass es auch zunehmend wichtiger wird auch ähm im Körper und den Geist so zu verbinden wieder. Mhm ja, also ich glaube es war es war nie unwichtig. Und gleichzeitig merke ich so, also das kommt jetzt eher aus meiner Körper. Therapeutischen ähm Praxis und Erfahrung, dass. Ja, also jetzt grade insbesondere in den letzten Jahren wir sehr viel also viele Menschen sehr viel Zeit am Computer verbracht haben und. Also gerade über Zoom oder über dann im Homeoffice oder so zu sein jetzt in der Pandemie zum Beispiel, dass da ähm sehr viel Kopf und sehr oft sehr wenig. Körper ähm. Berücksichtigt wurde. Und das ist gleichzeitig ein also ein großes Bedürfnis und einen großen Bedarf dafür gibt, da auch wieder mehr die Verbindung herzustellen. Hast du denn den Eindruck, dass ähm. Dass wir Menschen das bewusst ist, dass dass es dieses Bedürfnis gibt noch, Ja, ich glaube schon. Mhm. Ich glaube schon. Also ich meine, viele, Gerade in der Pandemie war's ja auch so, dass es dass es wenig Umarmungen, wenig Nähe, dass also Menschen, die alleine leben, das ist natürlich genau das Gegenteil von Menschen, die mit Kindern irgendwie die ganze Zeit dann irgendwie auf aufn engen Raum gehockt haben vielleicht, dann vielleicht ein Übermaß an Körperlichkeit, die vielleicht gar nicht so. Auch gar nichts mehr so als angenehm oder so empfunden wurde, aber dass es dann grade bei bei Leuten, die alleinstehend und dann zu Hause alleine leben, da dass es da ein großes, großes Bedürfnis gibt. Mhm. Du das gerade ansprichst, ähm die die Körperlichkeit dann nutzt, um Familien oder nur mit Kindern ähm wie war denn das bei dir nach der Geburt? Ähm deines ersten Kindes, um die körperliche Veränderung hat sich die auch also wie hat sich die bemerkt oder auch. Also für meine Körperarbeit hat das, glaube ich, bedeutet, dass ich einfach nochmal so eine andere Ebene von. Erfahrungswissen, kann ich's mir jetzt vielleicht nennen, mitgebracht habe? Also also eben durch so eine Erfahrung wie die Geburt, die ja nun extrem, extrem körperlich. Ist so, also da war ich glaube ich nur noch Körper, aber alles andere war so wie ausgeschaltet. So, ich habe also ich habe noch in Erinnerung, dass ich immer zwischendurch zwischen den Wehen eingeschlafen bin und. Dann wieder aufgewacht und nächste Wehe so und dachte hinterher so, wow, was so ein Körper alles kann, ist schon echt ganz schön beeindruckend. Und das auch so nicht so sehr als Kopfwissen, sondern eher als Erfahrungswissen mit in die Arbeit zu tragen. Das, was ein Körper alles kann. Mhm. So in sich hat als, Potenzial oder als als ja als Fähigkeit. Und für die künstlerische Arbeit war es so, dass wir. Also dass ich da ja in als mein erstes Kind geboren wurde, da war ich gerade. Haben wir grade relativ frisch die feministische Gesundheitsrecherchegruppe angefangen gehabt und. Kurze Zeit später hat sich die größere Gruppe ähm. Ja nach Konflikten oder nach unterschiedlichen Interessens ähm lagen äh aufgelöst und wir waren dann drei, Frauen hier in Berlin und hatten alle drei ein kleines Kind und das war ein Inga Zimtrich, Alice Münch und ich und wir haben uns dann, so also wir haben dann praktisch unsere Arbeit auch sehr, also unsere künstlerische Arbeit auch sehr darauf einstellen eingestellt. Wollte jetzt da gerade sagen, einstellen müssen, aber wir haben uns auch dafür entschieden, das so zu machen, dass wir eben alle drei ein kleines Kind da hatten und wir haben dann unsere Gruppentreffen zum Beispiel in Vormittag gelegt und mindestens eine hatte immer ein Kind dabei, ein kleines Kind, was gestillt wurde oder war irgendwie noch erschöpft und musste sich erstmal hinlegen oder hat irgendwie gesagt, oh ich kann jetzt grad gar nicht arbeiten, ich muss erstmal schlafen oder so und wir haben praktisch unseren ganzen Arbeitsrhythmus auf diese neue Situation. Eingestellt und haben daraus auch ja total viel also haben. Gleichzeitig ganz viel gelernt darüber, wie also zum Beispiel wie ausgrenzend das Kunstfeld in der Hinsicht ist, dass man eben normalerweise. Abends auf Vernissagen geht oder irgendwie nachts noch irgendwas fertig macht für irgendeine Deadline oder so und das ging einfach nicht mehr. Auch durch diese. Durch diese Körperlichkeit, ne, nachts nicht genug Schlaf kriegen, weil die Nacht über gestillt wird oder so und. Gleichzeitig das zu lernen und zu merken und auch schmerzhaft zu lernen, dass das irgendwie jetzt dass wir einfach ganz anders jetzt umgehen müssen, auch mit unserer künstlerischen. Arbeit hm also gleichzeitig wie ein Lernen und ein Verlust. So beides. Ja unglaublich, berührt und auch spart, dass ihr euch da so ähm gefunden habt und dass ihr da so einen Raum quasi euch selber erschaffen habt, wo das alles eben auch Raum hat, so ähm. Wirklich ganz damit alleine wartet ja ich war auch froh, ich weiß auch nicht was ich sonst gemacht hätte, also wenn ich jetzt ähm ich also ich. Ich weiß nicht, wie ich sonst künstlerisch weitergearbeitet hätte. Bin ich mir gar nicht sicher, weil ich auch also vorhin hast du gefragt, Individualistisch oder Gemeinschaft, so, dass ich, auch im beim Radio machen, das mache ich ja auch zusammen mit Annalena, Anna-Lena Wenzel. Also da bin ich auch in einem Kollektiv, auch wenn wir nur zu zweit sind und auch in der feministischen Recherchegruppe sind wir dann auch einige Zeit lang, also sind wir jetzt auch seit ein paar Jahren, zu zweit nur noch Inga und ich. Also ich bin schon sehr gerne in, in Gemeinschaften so zum Arbeiten auch. Mhm. Und auch die Praxis, ne, also mein Körperarbeit ähm den Körperraum Mitte, den hätte ich alleine nicht gegründet. Da bin ich mir hundert Prozent sicher. Und da sind waren wir zu dritt als drei Gründerinnen, dass ich äh eigentlich immer, was ich eigentlich immer Leute mit Leuten zusammen gerne was aufbaue und auch auch weiterführe so auf eine Art. Ich weiß gar nicht, was ich gemacht hätte mit der künstlerischen Arbeit, wenn ich das. So nicht gehabt hätte, als als gemeinsame ähm ja als Gruppe, wo wir das so gemeinsam auch. Ähm ja dann auch teilen konnten, ne? Auch reflektieren, also auch tatsächlich eine Reflektionsebene zu gehen, aber auch dann trotzdem unsere künstlerische Arbeit weiterzumachen. So eben auch beides zu haben. Ja dass man ja Erfahrungen teilen kann, das Gefühl damit nicht alleine zu sein Das nimmt ja auch ganz viel zum Beispiel Scham, ne? Also das, weil ich so eine Scham zu was einem ja auch total lärm und ausbremsen kann, und was so stark sein kann, dass manchmal die gar nicht bewusst ist, ne. Aber trotzdem lernt sie einen total. Ähm also das habe ich zum Beispiel auch ganz viel so erlebt, ähm was ich eben nachdem ich ihre Mutter geworden bin, nicht mehr die Alte war und immer das Gefühl hatte in meinem Umfeld erwartet irgendwie, dass ich wieder hier halte bin. Überhaupt nicht können selber auf diesem Wunsch in mich loslassen konnte die andere. Mhm. Ja. Und wenn ich überlege, wenn ich vielleicht von Anfang an diesen Raum gehabt hätte, ähm wo alle das miteinander teilen, dann ähm ja hat sich das vielleicht auch viel schneller loslassen können, viel mehr ins Vertrauen gehen können. Dass das okay ist, dass ich jetzt nicht mehr die Alte bin sozusagen. Ja Auszutauschen, diesen Podcast Vorbilder zu haben und was mir auch vorher gar nicht so, sehr bewusst war, wie wichtig das ist, weil ich in vielen Bereichen Vorbilder hatte und es gar nicht reflektiert habe irgendwie, wie wertvoll das ist. Ein Umteil das ist, dass ich die habe und in dem Bereich, Bereich als Mutter zu sein, Das ist einfach ja immer noch nicht so groß thematisiert irgendwie, ne? Und wenn dann auch äh oft negativ, das sind so zwei Rollen, die, Musikern auf der Bühne und die Mutter, das sind so drei Rollen, die irgendwie nicht so zusammengehen. Ähm und ja einfach so so wertvoll ähm in in solchen Bereichen dann zu haben, wo dann Menschen, die einen inspirieren. Oder auch einfach eben nur äh zeigen, ja mir geht's genauso, ne? Ja, ich denke, das ist total wichtig, also total wichtig, sich also diese Räume für Austausch und dass es, ne, dass sich gegenseitig unterstützen auch, dass dass glaube ich, ist total stärkend und und ganz, ganz wichtig. Da fällt mir ein ähm oder beziehungsweise was wie du grade was du gerade gesagt hast, mit dem das ist wie zwei unterschiedliche Rollen mhm. So sind einmal als als Musikerinnen und als Mutter, dass ich äh neulich ähm, Kontakt hatte mit verschiedenen ähm Initiativen und Gruppen, die sich eben mit dem Thema auch beschäftigen, zum Beispiel mit der AG-Tanz- und Elternschaft oder auch mit einer, Gruppe, die heißen Beyond Reproduction, also Re Doppelpunkt Production. Die die sind in Hamburg und. Da geht es um Mütter in den äh darstellenden Künsten, also eben auch um Vernetzung, um Austausch, um gemeinsame, also um, sich dafür einzusetzen, dass das eben nicht mehr so ein Widerspruch ist und die haben auf ihrer Visitenkarte stehen äh ein Zitat, schade, dass du Mutter wirst. Ich mochte immer deine Kunst. Und ich fand das so krass oder ich finde das also das ist immer noch so. So eben schambelegt ist oder so stigmatisiert ist als Künstlerin in in verschiedenen Bereichen Mutter zu werden, so dass das wie so, ja fast wie geheim gehalten werden muss. Das haben die, also unter anderem erzählt, dass dass in deren Austauschgruppe jetzt bei der AG-Tanz- und Elternschaft, dass das so. Ähm gerade die Überlegung bei, wenn ich mich bewerbe für ein Engagement oder wenn ich einen Antrag schreibe und vielleicht. Bin ich grad Mutter geworden und habe vielleicht dadurch eine kleine Lücke in meinem künstlerischen Lebenslauf oder ich. Habe jetzt gerade eine anstehende Schwangerschaft oder so, also dass das was mache ich damit, mit der Information? Halte ich die geheim, damit ich irgendwie mir da irgendwie die Chancen nicht irgendwie nehme, dadurch, dass das irgendwie so immer noch so. So negativ gesehen wird und dass also sich da gegenseitig zu unterstützen und auszutauschen und die haben auch dann irgendwie so Forderungen erarbeitet, Dass es eben auch eine Antidiskriminierungsstelle, geben müsste, wo sich Mütter mhm. Zum Beispiel jetzt in den darstellenden Künsten oder im Tanz auch hinwenden könnte, wenn sie zum Beispiel Engagements abgesagt kriegen, weil, bei sieben, Mütter sind oder es trifft eben, Sie haben auch schon gesagt, das trifft Mütter mehr als Väter, wahrscheinlich auch, weil die Körperlichkeit, also der der Körper da nochmal eine andere, oder eine besondere Rolle spielt, also vielleicht jetzt stärker als in der bildenden Kunst, wo ich jetzt eher aktiv bin. Aber trotzdem, auch da, ne, also da auch da gibt es Situationen, wo das irgendwie nicht so, cool ist, wenn ich mein Kind dabei habe oder wenn ich auf einmal einen Milcheinschuss habe und bin auf irgendeiner öffentlichen auf bin auf irgendeiner Vernissage und trinke irgendwie einen Sekt und dann schreit mein Kind oder ich habe mich einen Schuss oder so. Das ist halt auch, mit Scham oder mit Peinlichkeit oder so behaftet, ne? Und das ist dann wieder der Körper, der dazwischen funkt. Ja ja das und das sind so viele Ebenen ne? Also das ist ähm einmal so dieses, was in der Gesellschaft herrscht von der Mutter die dann eben nicht zusammenpasst mit dem Bild was man vom Künstler. Künstlerin hatte so ein freies und stark und ähm es ist so das eine und das andere ist aber auch noch ne diese Ebene des. Wie viel strukturelle Inhalte, dass man eben bestimmt funktionieren muss, ne, um um da äh stattfinden zu können, also dass man eben. Immer ja fit sein muss ne? Also wenn das Kind dann krank ist ne dann hat man halt Pech irgendwie und aber man muss halt immer verfügbar sein man muss zu bestimmten Zeiten verfügbar sein in vielen Bereichen genau, einfach besonders schwierig ist ähm und dazu kommt noch, dass ihr auch diese ganzen Themen, Ne, also diese körperlichen Themen oder auch überhaupt alle Themen rund um Elternschaft ähm oder um Kindheit auch da ja inhaltlich auf mich auftauchen, ne und ähm dann da ja auch, sozusagen inhaltlich nicht gesehen werden wollen und das ja das stimmt. Das Ganze hat man dann ja auch noch internalisiert und muss das ja für sich selber auch nochmal klar kriegen, ne? Ja und ähm man ist ja quasi schon ähm also man ist ja innerlich auch schon irgendwie gehemmt, weil man die ganzen Filme internalisiert hat auch noch. Und dann noch im Außen zusätzlich ja genau. Genau, das also das haben die auch, da haben die auch drüber geredet. Das ist einmal die auch die verinnerlichten so Ansprüche auch sind oder eben auch so so abwertende Sätze dann auch zum Teil sind, aber eben auch das, das Strukturelle, dass es dann irgendwie um die Uhrzeiten, wo vielleicht Kinderbetreuung gebraucht wird, dann keine Kinderbetreuung gibt, dass die Kitas halt dann um 18 Uhr schließen und. Bräuchtest sie vielleicht für eine Abendveranstaltung. Jetzt so aus dem Bereich der bildenden Kunst gibt's ja auch noch das Thema mit den Stipendien und Residencies, die vielleicht nicht so kindgerecht sind und die vielleicht, wenn nun. Also was was je nach Alter des Kindes natürlich kann man vielleicht ein Kind mitnehmen, dann gibt es da vor Ort keine Kinderbetreuung. Möglicherweise oder was macht man mit einem Kind, in welchem Alter kann man das zu Hause lassen und ist zuhause vielleicht ein Betreuungsnetzwerk da oder eben auch nicht. Was ist dann? Also das das ist auch ähm ein großes Thema, unter den Müttern in den freien oder unter den Eltern in den in den bildenden Künsten. Weiß nicht wie das bei dem bei den Musikerinnen Musikern ist. Ja, das ist alles sehr ähnlich, also das ist mittlerweile bei bei einigen oder zumindest bei einer Förderung, vor vor nicht allzu langer Zeit immerhin angekommen, dass man da auch, bei den Finanzierungskosten durch die Kinderbetreuung auch mit angehen. Ah ja, nach, was genau ja, Ja und ähm was will ich auch noch dazu kommt ist ja auch so das Thema der Verletzlichkeit äh an sich, ne? Also ich finde einfach. Wenn man älter wird, auch nochmal eben auf ganz vielen Ebenen verletzlich agiert und in vielen Bereichen dann ist Verletzlichkeit ja auch um schwieriges Thema, ne? Also so in der in der Kunstszene, weiß ich nicht, wie ist das da, also. Schon vorstellen, dass da noch mehr Raum ist für dieses Thema. Thema Verletzlichkeit meinst du? Ja. Ja, das kommt glaube ich auch total drauf an, wo. Worum man sich da befindet. So jetzt also wir haben auch mal Workshops gegeben zum Thema Sharing, Volume mobility aber waren damit auch ziemlich. Ähm. Ja nicht es gab's bisher nicht so viel und jetzt also in dem ganzen Care-Hype, der jetzt so in der Pandemie entstanden ist, also gab's jetzt sehr, sehr viele Ausstellungen zum Thema irgendwie Gesundheit und, Kehr und Fürsorge und so. Da gab's jetzt tatsächlich im letzten zwei Jahren ziemlich viel aber ich glaube vorher, vorher war das. Sehr wenig und jetzt ist im Moment, also das haben wir jetzt gerade so wahrgenommen, dass es halt auch so ein bisschen so ein ein kleiner Hype ist. Um das Thema und das ist auch irgendwie also eine ja schon auch irgendwie wie so eingeladen wird das Thema Verletzlichkeit. Und gleichzeitig verändern sich die Institutionen halt nicht, beziehungsweise ich meine, kann man immer noch hoffen, dass sie sich sehr, sehr langsam verändern und dass es, ich meine, wer kann also wer kann Verletzlichkeit zeigen, ne? Das ist ja auch. Auch ähm muss man sich auch erst mal trauen können oder so, dass ich weiß nicht, man kann's vielleicht auch ein Privileg nennen. Also ich habe, also davon ich kann sozusagen etwas Verletzlichkeit zeigen, aber ich bin auch eine weiße Frau mit irgendwie, Ich also ich habe ein soziales also ein Umfeld, wo was mich auffangen würde, so, ne und wer also wer kann das, wer kann das vielleicht sich nicht so leisten, ne, so sich verletzlich zu zeigen und. Ich finde, ich meine, ich habe immer noch irgendwie, Hoffnung, dass auch Institutionen große Institutionen, wenn du jetzt sagst, eine Förderung hat sich auch schon da, wurde da jetzt schon verändert durch einen langen Kampf, also das jetzt vielleicht auch mit einem Generationenwechsel langsam, dass ich auch auch Institutionen langsam verändern, weil ich finde, das ist immer noch sehr, sehr schwierig, dass das dann einmal so wie so ein Ausstellungsthema zwar sein darf, aber dass es innerhalb der Institution weiter das gleiche ähm leistungs- und mit sehr viel Druck und sehr prekär das Arbeiten so ist, ne, dass es sehr immer noch weiterhin sehr schwierig. Da wiederum ist es total, ganz ganz schwierig Verletzbarkeit, Verletzlichkeit zu zeigen, so also auch jetzt also wir als als feministische Recherchegruppe sind wir auch. Eng vernetzt mit der Signals Affinity Group. Also ich bin da nicht so stark Mitglied. Also ich habe in der das ist eine Gruppe von, KulturarbeiterInnen mit chronischen Krankheiten und Behinderungen und ohne chronische Krankheiten und Behinderungen und mit oder ohne Sorge, Sorgearbeits. Verpflichtungen und das ist nicht so nicht eine Künstlerinnengruppe, wo es jetzt darum geht, gemeinsam so, Projekte zu machen das machen die auch mal, wenn sie irgendwie angefragt werden oder auch sonst aus eigenem ähm Interesse, aber das Wichtigere ist der der Teil sich gegenseitig zu unterstützen, ähm zum Beispiel eben im Umgang mit Zugangsbedürfnissen und dem, zeigen oder dem schicken von zum Beispiel Zugangsbedürfnissen an Institutionen, also zu zu formulieren, was brauche ich denn alles, wenn ich eingeladen werde oder wenn ich, gebucht werde für 'ne Veranstaltung oder für 'n für 'ne Performance oder so, also dass ich dann mitteile, mitteile. Ich brauche einen Raum, wo ich mich ausruhen kann oder Gebärdensprachdolmetschung oder so. Das ne, also das. Wir eben über das Thema Verletzlichkeit gesprochen haben und wie's wie jetzt da in Institutionen zum Beispiel mit umgegangen wird, also sich, verletzlich zu zeigen in im Kontext von einer Institution oder einer großen. Eben so einer einer großen Kunstinstitution auch. Das ist halt schon ein großer ein großer Schritt und. Sich da gegenseitig zu unterstützen, ist, glaube ich, auch ganz, ganz wichtig. Eben auch normaler wird, dass man so was auch einfordert, ne, also so was wie ähm. Dass darauf geachtet wird, dass das man das vielleicht nicht so aktiv einfordern muss, eben was ich für Bedürfnisse, also für Zugangsbedürfnisse habe, ne, was ich brauche, um, meine Arbeit gut machen zu können. Es ist ja nicht ein extra oder ein Luxusding, dass ich irgendwie, wenn ich jetzt mit einer chronischen Krankheit komme, Ich spreche jetzt nicht von mir, ne? Ich ich bin nicht ich habe keine chronische Krankheit. Also das. Dass wenn jemand mit einer chronischen Krankheit in einer Institution eingeladen wird eine Ausstellung zu machen oder eine eine. Einen Talk zu geben, dass es dann eben bestimmte Bedürfnisse die sind dann es ist essenziell, dass die erfüllt werden, das ist kein Extra. Und dass das. Genau, das sehe ich trotzdem immer dafür einsetzen zu müssen, dass es halt kostet halt auch sehr, sehr viel Kraft und das ist auch viel ja viel Aufklärungsarbeit, die dann geleistet wird und. Ja, ich denke, dass da ist es halt total wichtig, sich gegenseitig zu also eben sich zu vernetzen und sich zu unterstützen und das ist auch, das gilt halt auch für Eltern oder für Mütter, sich da eben nicht einzeln alleine irgendwie mit was abkämpfen zu müssen. Mit irgendwie strukturellen Gegebenheiten, sondern dass sich da eben gegenseitigen gegenseitig unterstützen zu können. Bisschen ein Schlenker. Mit dem wer kann eigentlich Verletzlichkeit zeigen? So kam ich überhaupt drauf ne? Das wer kann, dass ich. Kann sich das leisten, wer hat so gute ähm also wer hat so viel Selbstvertrauen, Privilegien, gute Unterstützungsnetzwerke, dass es halt möglich ist, sich. Verletzlich zu zeigen, auch ähm nicht nur als künstlerische. Also nicht nur, also das ist ja auch schon krass genug, das in der Kunst zu machen mit einer künstlerischen Arbeit, aber auch im. In den umgebenden Strukturen, ne, also auch in dem auch in dem. Mit dem Veranstaltungsort oder mit dem mit der Förderinstitution oder oder oder, ne, also mit dem Jobcenter. Mit der Künstlersozialkasse oder ne, mit den ganzen Institutionen, die auch noch so drum rum sind und die halt irgendwie. Bestimmte Anforderungen haben. Und denkst du, dass das weiblich sozialisierte Menschen da auch nochmal ähm. Größere Hürden haben, weil sehr oft so erzogen worden sind, ähm niemandem net zur Last fallen und irgendwie. Ja, weiß ich nicht. Also ich glaube, das ist generell, also das ist generell so, wenn das also wenn es so eine ich weiß nicht, ob das. Mir nicht sicher. Bin ich noch nicht so drüber nachgedacht. Mhm. Dass jetzt weiblich sozialisierte Personen noch schwerer haben. Aber ich glaube, da dass wir da, also das. Dass da unsere also jetzt wenn ich jetzt sozusagen den Fokus raus raus, so, ne, also aus dem in größere gesellschaftlichen Zusammenhang irgendwie, dass wir da schon. Dass es da schon wirklich nicht so leicht gemacht wird in einer Situation von Verletzlichkeit und von, Bedürftigkeit, Forderungen zu stellen. Also oder auch über überhaupt für die eigenen Rechte so einzutreten. Also das das wird einem glaube ich nicht so leicht gemacht. Wenn ich jetzt dran denke, dass dass also dass wir viel. Zugearbeitet haben im Gesundheitssystem ja, also im in der Recherche-Gruppe, dass wir im Gesundheitssystem also einfach bestimmten Hierarchien, dass bestimmte Hierarchien ganz, ganz präsent sind und dass wir, wenn wir aber in einer Situation von irgendwie Krankheit oder Bedürftigkeit oder Schwäche oder wir brauchen irgendwas, das das ist dann eben nicht so leicht gemacht wird. Dass wir einfach unsere Bedürfnisse auch gut äußern können. Also dazu sind wir nicht also das ist glaube ich ist glaube ich fällt niemandem einfach oder, wenn es wenn wir mal zum Jobcenter müssen oder wenn wir ein Problem haben mit. Der Krankenkasse oder so ne, dass dass eben diese, bestimmten strukturellen, hierarchischen, also hierarchischen Strukturen oder die vielleicht auch so. Nicht gerade einladend sind. Es ist so ja, dass es da erschwert wird. Uns allen. Unter anderem auch daran, dass alles so auf funktionieren aufgebaut ist, ne? Also mhm. Man hat irgendwie also jeder hat irgendwie so funktioniert in einer gewissen Art und Weise, um irgendwie im System klarzukommen und wenn man dann eben nicht so funktioniert, die Person in Frage gestellt als das System irgendwie ne also etwas für mich was sich immer wieder erlebe dass das System oft nicht in Frage gestellt wird ne oder die Struktur, ja sondern immer Person in Frage gestellt und ja beschämt wird und versucht wird irgendwie. Zu machen, damit eben sich an der Struktur nichts verändern muss am Ende, ne? Also oder ihr habt zumindest, dass da die Konsequenz daraus. Ja das ist wirklich schwierig dann eben gerade für Leute die eben 'ne Minderheit darstellen in bestimmten Themen. Sich da dann irgendwie bemerkbar zu machen, ne, weil das für die ja dann noch mehr ähm. Konsequenz eben die Konsequenz viel stärker spüren als jetzt Menschen, die dann ähm eher so der der Norm sozusagen entsprechen, ne und. Das ist wirklich so ein so ein Teufelskreis auch ähm. Ich mich immer frage, wie können wir da rauskommen? Und da finde ich dann solche Arbeitsgruppen, um die total spannend. Das ist so äh ja wirklich bereichernd, wenn dann da ähm, eben mit verschiedenen Voraussetzungen zusammenkommen, ne? Und gegenseitig bestärken. Ja. Ja vielleicht können wir auch nochmal so ganz ganz grundlegend so ähm zum Thema Kreativität. Ähm also ich finde einfach so deine Gedanken immer so mega spannend ähm, Was bedeutet eigentlich für dich grundlegend Kreativität, also für dich persönlich und auch universell, Mhm. Huh also Kreativität finde ich ist ja erstmal so ein ziemlich abstraktes Wort und hm. Ich finde das kann so aus ganz unterschiedlichen Richtungen gefüllt werden. So, also ne, das ich finde, so Leben an sich ist ja schon sehr kreativ, ne? Also gestalterisch oder sich immer wieder so schaffend und äh sich immer wieder schaffend und neu schöpfend so, also das das ist für mich eigentlich Kreativität, Nicht irgendwie, es muss nicht unbedingt um Ausdruck gehen, also um irgendwie mich auszudrücken, sondern also eigentlich immer wieder also im Moment habe ich so das Gefühl, meine, Großteil meiner Kreativität geht in Organisation von Betreuung und Kinderbetreuung. Und dass ich immer wieder irgendwie gucke, wer kann, wie kann ich das organisieren, was kann irgendwie, Wer kann wie, wann, wo ähm also da wirklich irgendwie auch kreativ zu sein in in dem Sinne von, neue Möglichkeiten, neue Lösungswege, neue Wege zu gucken was kann eigentlich noch gehen. Also aus dem, was so ähm. Aus dem, was so äh. Immer schon so war, also ich sage jetzt immer, also was was vielleicht jetzt so ist und nicht so gut funktioniert, einen anderen Weg zu finden. Für mich Kreativität. Mhm. Oder auch was, was irgendwie nicht so gut funktioniert, dann eben anders zu machen. Es ist jetzt nicht so die künstlerische Kreativität unbedingt. Die hat dann viel mehr so finde ich dann mit Ausdruck zu tun, also da äh eben auch so dieses. Schaffende oder schöpfende und dem dann einen Ausdruck zu verleihen. Mhm. Und was ist da für dich. Also ich glaube, für mich muss bei Kreativität nicht unbedingt ein Ausdruck dabei sein. Auch nicht unbedingt ein Produkt oder ein Ergebnis oder so. Es muss ja nun es muss noch nicht mal funktionieren. Also der. Der Lösungsweg, den ich versuche, vielleicht versuche zu finden, der kann vielleicht total kreativ sein, aber vielleicht funktioniert der nicht mal. Trotzdem ist das dann ähm ist er im Rahmen meiner Kreativität irgendwie, erfolgt. So und dann sehe ich mein mein Kind, was total kreativ ist, im Spiel, im Basteln, im Zeichnen, im sich was ausdenken, im irgendwie, Sachen sehen auch, ne, also Sachen sehen in anderen Sachen und so, also das das finde ich ist auch so Kreativität, die ich so erlebe in meinem ganz nahen Umfeld. Ich hab ja die Rubrik immer Stimmen zu bestimmten Themen rund um Kreativität und Mutterschaft, und du hattest dir für diese Folge das Thema Inklusion gewünscht. Ich hab ein paar Stimmen dazu gesammelt. Ich weiß nicht, möchtest du vielleicht erst erzählen wie du auf das Thema gekommen bist. Ja, kann ich erzählen. Also mein mein älteres Kind ist mit ähm einer Trisomie 21 geboren worden und. Eigentlich auch schon vorher hat mich das Thema trotzdem auch begleitet, aber das hat's natürlich nochmal irgendwie stärker gemacht, dass ich irgendwie. Ja auch auf verschiedenen Ebenen. Gucken möchte, wie also oder gucke, wie funktioniert das eigentlich mit der Inklusion, also ich finde auch also. Was ist das überhaupt Inklusion und wie kann das umgesetzt werden und was ja, was bedeutet das dann auch im Alltag? Also sowohl für Menschen mit Behinderungen zum Beispiel, auch für Menschen ohne Behinderung zum Beispiel, also ne, weil es kann ja auch geht kann ja auch um andere Bereiche von Inklusion gehen, aber da jetzt ähm insbesondere auf den Bereich von grade Menschen mit Behinderung bezogen. Und jetzt ist er grad eingeschult worden. Also es stellt sich halt immer so viele Themen und so viele Fragen, die rund um dieses Thema so kreisen, also, Inklusion, also eine Schule mit Inklusion, ja oder nein und ähm wie gut wird Inklusion dann umgesetzt? Dann gab's ähm so ein, Es gibt die UN-Behindertenrechtskonvention, die halt besagt, dass, alle Menschen ein Recht darauf haben, einen inklusiven Schulplatz zum Beispiel zu besuchen und auch einen Arbeitsplatz aufm ersten Arbeitsmarkt zu haben und so also das, dass es da keine Sonderwege gibt und das in Deutschland ist es halt immer noch sehr stark, dass dass diese früher hieß es Sonderschulen, jetzt heißt es. Zum Teil anders, also irgendwie Förderzentrum oder, ähm Förderschule oder es gibt halt immer unterschiedliche Wortwahlen, aber es ist dann gibt es ähm Behindertenwohnheime, dann gibt es Werkstätten, also es gibt äh so wie so ein Sondersystem was auch ziemlich abgetrennt ist von dem, was äh was sonst in der Gesellschaft, so stattfindet. Also dann wird irgendwie von behinderten Wohnheimen der Fahrdienst zum zur behinderten Werkstatt und dann gibt es irgendwie. Dann gibt es kaum irgendwie Berührungspunkte und das fängt halt. Wenn ich jetzt so gucke bei der Schulwahl, ne, dann fängt das halt doch relativ früh an. Das gibt mehr in Pankow, wo ich wohne. Gibt es mehr ähm Förderschulen als Schulen, die richtig gute Inklusion machen, also Schulplätze. Es gibt irgendwie glaube ich drei Förderschulen, also es gibt, jetzt für den Bereich geistige Entwicklung zum Beispiel. Dann gibt's auch noch unterschiedliche für den Bereich geistige Entwicklung, für körperliche. Entwicklung, für Hören, für Sehnen. Also da gibt es unterschiedliche Förderbedarfe natürlich und dann. Ist man sozusagen vor die Wahl gestellt. Wenn ich jetzt wenn ich jetzt denke, dass dass mein Kind auf einer Förderschule am besten gefördert wird, was vielleicht sogar stimmen mag, weil die einfach den besten Personalschlüssel haben, automatisch in diesem abgetrennten, System drin, so also klar wohnt er dann noch bei uns, aber er wird's nicht schaffen, einen Schulabschluss zu machen, weil das nicht vorgesehen ist. Es ist nicht vorgesehen, dass ein Kind mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung einen Schulabschluss macht. Und das heißt, er wird keinen Ausbildungsplatz kriegen und das heißt, er wird in einer Behindertenwerkstatt landen, Selbst wenn er dann irgendwie in einer vielleicht inklusiven betreuten WG wohnt, wo vielleicht nicht inklusiv oder in einer WG wohnt, wird er mit dem Fahrdienst zur Behindertenwerkstatt fahren und es ist wie so. Also möglicherweise geht's ihm dabei sogar gut. Das weiß ich ja nicht. Also weiß ich ja jetzt nicht, ne, aber es. Vielleicht fühlt er sich wohl, vielleicht hat er Freunde und trotzdem das ist wie so ein es ist ein Sondersystem und da jetzt so in den ersten Jahren seines Lebens haben wir halt möglichst. Viel versucht, dass das nicht so ist. Er ist auf eine inklusive Kita gegangen, ist in einem Sportverein, wo auch wirklich sich Inklusion auf die Fahnen geschrieben wird und dass, sehr stark praktiziert wird und jetzt ist er auch in der Schule, die inklusiv arbeitet und. Ja, das ist es deswegen ist es ein Thema, was mich sehr stark beschäftigt, auch als Mutter, ne, also als dass ich irgendwie wenn er hat jetzt noch keine Möglichkeit zu wählen, aber ich möchte für ihn oder wir als Eltern. Für ihn einen inklusiven Weg wählen, auch wenn's da zum Teil ganz schöne Schwierigkeiten gibt. Ja, ist mir ein wichtiges Thema als Mutter, deswegen habe ich das als Thema eingebracht. Ja, vielen Dank für dieses Thema und ähm. Die Stimmen vorspielen bevorlesen die bisher kam. Also meine Kinder sind jetzt nicht äh behindert, also nicht also nix auffällig sozusagen. Ich habe ein Neurodiverses Kind und habe dadurch äh gibt's da andere Herausforderungen, aber ich ähm beide Kinder waren in einer inklusiven Kindertagesstätte und Ich bin selber mit einem behinderten Cousin aufgewachsen und. Ich glaube, also ich für mich kann sagen, wir haben durch ihn und durch sein mit uns sein, der war immer zu Hause gelebt und ähm haben wir unfassbar viel gelernt, also ne Das, was heißt unfassbar viel gelernt. Es hört sich eigentlich doof an. Also es war einfach normal. Und ich erinnere mich an äh als ich dann älter war, Jugendliche war und ähm dann selbst mal in einem Heim für mehrst schwerfachbehinderte Kinder äh gearbeitet habe, also so Wochenenddienste gemacht habe als äh Jugendliche oder Sechzehnjährige. Ähm. Dass da mich irgendwann ein Freund fragt, ja wie kannst du das, wie machst du das? Und ich ähm habe nur gedacht, ja also ich meine Klar kann ich auch verstehen, wenn man nicht ähm das äh Privileg hatte, einfach normal mit Behinderung aufzuwachsen, dass ähm man dann verunsichert ist vielleicht, weil's halt ähm weil's einem fremd ist so, Ja, also so eine Behinderung, die dann offensichtlich ist, ähm weiß ich auch aus äh dem Kindergarten hier von uns. Ähm. Die dann einfach auch normal mitlaufen quasi, also ob sie jetzt laufen können oder nicht, ne? Aber so ähm dass die anderen Kinder. Vielleicht sie schon mal irgendwie komisch angucken, aber ich erinnere mich auch an Sprüche von meinen Kindern, die dann gesagt haben, ja der XY, der kann ja nicht reden oder ähm der kann jetzt dies oder das nicht, aber das war immer so eine Feststellung. Hallo, oh ja, das Thema ist mega spannend. Ähm ich wollte an die Vorrednerin anschließen, ähm dass. Also mein Kind äh äh ja meine Kinder haben beide keine Behinderung und ähm ich bin aber sehr froh, dass sie in einer Kita sind, wo es auch äh Kinder mit Behinderung gibt und ähm Es gibt auch, ziemlich viele verschiedene Hautfarben und das finde ich sehr angenehm, also das ist da so ein gewisses, diverses Umfeld gibt, jedenfalls unter den Kindern bei den Erzieherinnen ist das nochmal so eine andere Sache, da ähm da sind sie leider nicht so divers, aber ähm zumindest bei den Kindern und das finde ich schon mal sehr schön und das Spannende finde ich, dass das für meinen Sohn ähm überhaupt das ist fünf, überhaupt kein Thema ist. Er hat mir noch nie erzählt, dass ähm die Kinder irgendwie eine andere Hautfarbe hätten oder er hat mir auch noch nie erzählt, dass ähm die das eine oder das andere Kind irgendwie bestimmte Sachen nicht machen kann oder kleiner ist als die Anna oder keine Ahnung, sondern was er mir zum Beispiel erzählt hat, ist ähm. Dass der eine Erzieher ist Vegetarier, der darf kein Fleisch essen und das eine Kind, das darf keine Nüsse essen, weil das ne, also ähm ich finde das so spannend, weil die Kinder einfach diese ganzen Unterschiedlichkeiten von verschiedenen Menschen wahrnehmen, ohne, die zu bewerten und natürlich gibt es Unterschiede zwischen behinderten Kindern und nicht behinderten Kindern, nur die Frage ist, ähm wie bewertet man das? Und das finde ich superschön, dass äh dass in der Kita anscheinend so ein Klima herrscht, äh dass dort das nicht bewertet wird. Was natürlich super schwierig ist, weil wir sind halt in dieser Welt, die unglaublich diskriminierend aufgebaut ist in ihren gesamten Strukturen und wir sind ja auch alle sozialisiert, deswegen ähm ja, bin auch ich natürlich da in meinen Gedanken nicht frei von und ähm deswegen ist es umso wichtiger finde ich, dass die Kinder, alle gemeinsam auf eine Schule gehen und natürlich ähm so wie das eben die Vorrednerin gesagt hat, ist es ein Problem Schulen da an ihre Grenzen kommen, weil sie eben auch nicht so ausgestattet sind. In unserem System geht es ja darum, Leistung zu bringen und nach Leistung zu sortieren Das ist ja auch ähm nach offiziellen Maßstäben der. Sinn von Schulen, dass die sortieren sollen ähm und das finde ich eben grundlegend falsch ich bin aber jetzt auch so eine Verfechterin von freien Schulen und so weiter, also äh ich bin da wahrscheinlich relativ radikal in meinen Ansichten und ich finde aber gerade bei Inklusion. Dann geht es eben auf, ja? Wenn wir jedes Kind wirklich jedes Kind nach seinen individuellen Fähigkeiten fördern, dann ist es halt auch egal, ob dahin damit Behinderung dabei sind oder nicht Kinder mit Lese-Rechtschreibschwäche sind oder mit was auch immer, ist völlig egal, jedes Kind ist anders und jedes Kind hat unterschiedliche Fähigkeiten wenn du halt in deinem. In deinem Unterricht und in deinem ganzen Aufbau, wie die Schulen das eben ähm. Das Konzept, wenn da sowieso schon drinsteht, dass jedes Kind individuell gefördert wird, dann brauchst du halt auch keine Ausnahme mehr machen für die anderen Kategorien, wenn wenn du diese Kategorien dann überhaupt noch brauchst, ja? Ähm das finde ich super schön, und bin sehr gespannt. Ich habe jetzt noch keine Kinder in der Schule, wie das dann sein wird und ähm ja da. Bleibt natürlich dann auch wieder äh in unserer Gesellschaft dann ja den ähm Menschen mit Geld äh steht das dann zur Verfügung, nicht wahr? Weil freie Schulen eben der auch nicht für alle Menschen zur Verfügung stehen und ja da da hat man dann wieder so viele verschiedene Ebenen von Diskriminierung in einem, die sich so ineinander weben, ähm genau, aber deswegen finde ich's halt so wichtig, dass Leute. Alle Menschen, ob nun mit oder ohne Behinderung, auch mit allen Menschen in Kontakt kommen können, ob mit oder ohne Behinderung und egal welche Hautfarbe und egal welchen Geschlechts und egal, alles, egal. Äh es muss halt einfach ähm es gibt ganz viele behinderte Menschen in unserer Gesellschaft und ich finde, die müssen auch auftauchen. Die müssen. Überall auftauchen, sowohl in unserer eigenen, in unserem eigenen Alltag als auch in Film, Fernsehen überall und das tut es halt leider noch überhaupt gar nicht zu dem Prozentsatz, wie es denn wirklich behinderte Menschen gibt. Und deswegen bin ich da strikt gegen diese. Sonderschulen und so weiter. Ähm. Im Groben und Ganzen, wobei wir eben in dieser Gesellschaft leben und man dann schauen muss, was ist für das Individuum am besten und da, Kann es natürlich auch sein, dass für ein behindertes Kind dann eine äh keine, also keine normale Regelschule, sondern eine ähm extra Schule, äh die eben ausgestattet ist für besondere Bedürfnisse. Dass das halt vielleicht in unserer jetzigen, fehlerhaften Gesellschaft einen Kompromiss, den man dann eingeben muss, um ja für das individuelle Kind dann das Beste hinzukriegen. Aber das prinzipiell wünsche ich mir schon eine Gesellschaft, in der das nicht notwendig ist. Ich fürchte äh Ute, du musst hier viel schneiden bei unseren Kommentaren, weil ähm diesem Thema kann man nicht kurz antworten. Ganz liebe Grüße, ihr alle. Tschüss. Und dann gibt es noch ähm ähm Mutter hat was geschrieben. Mhm. Etwas weiteren Sinne zum Thema im Kita und Schule unserer Kinder gab und gibt es kaum Kinder mit körperlichen Einschränkungen. Die Kita so toll es auch sonst dort war war leider heillos überfordert. Angemessen mit einem Jungen mit Asperger umzugehen. Die Familie hat die Kita dann gewechselt, schade für alle Kinder. Jetzt in der Grundschule, die in einem alten Gebäude und nicht barrierefrei ist, ist Diversität auch eher im neurologischen als im körperlichen Vertreten, SchulbegleiterInnen, die bei Bedarf einzelne unterstützen. Ich frage mich seit einer Weile, ob nicht mehr. Kindgerecht über das Thema Neurodiversität mit den Kids gesprochen werden sollte, so ganz ohne eine Einordnung in einen Kontext kommt es oft noch vor, dass zum Beispiel unsere Ältere das ungewöhnliche Verhalten eines anderen Kindes nicht einordnen kann, als pauschal doof oder gemein abstempelt. Sie fühlt sich dann geärgert, lehnt das Kind ab und alle gehen mit Frust aus. Schulkind damals haben mir weder meine Eltern noch LehrerInnen erklärt, dass Menschen unterschiedlich ticken in Anführungsstrichen, selbst und ihre Umgebung wahrnehmen, Reiz und Information verarbeiten, und dass das gut so ist und keiner verändert werden muss. Ich fand dann anderen manchmal komisch oder schuldig und mich vielleicht auch andere auch, wer weiß, versuche unseren Töchtern ein Feld dafür zu eröffnen, dass es nicht das eine Richtige gibt wie jemand zu sein, sich zu geben, auszusehen hat. Ja hallo, ähm jetzt wollte ich mich auch endlich mal zu Wort melden äh und zwar, haben hatte mein Kind ja bei der Geburt so nach hinten verdrehte Füße und ähm da wusste halt keiner, was das ist und so um kurz vor dem ersten Geburtstag stellte sich dann raus, dass wir in der Familie ein seltenes genetisches Syndrom haben, was, eben manchmal auch Muskeldisbalancen ausmacht und bei mir und bei meinem Vater war das eben nicht so, deswegen. Ist das bei uns nicht aufgefallen und bei uns in der Familie liegt auch keine Nierenbeteiligung vor. Dieses Syndrom macht oft ähm dass also dass die Nieren zu viel Eiweiß ausscheiden. Und äh es gibt Menschen mit diesem Syndrom, die dann sogar an die Dialyse müssen und das bei uns war eben waren die Nieren immer, gesund und normal und das ist wahrscheinlich auch ein Grund, warum das bei uns nie aufgefallen ist und jetzt durch diese Sache mit den mit den Füßen durch diese starke Muskel-Disbalance, wo eben die äußeren Muskeln so stark gezogen haben, dass die Füße nach hinten gedreht waren, äh fiel das erstmals auf. Hat da ist das erstmals ähm halt rausgefunden worden und. Da ja und das wir waren eben immer so ein Grenzfall ne. Also es Es ist eine rein muskuläre Geschichte, das hat sich inzwischen auch alles gut verwachsen, es der rechte Fuß ist immer noch so ein bisschen auswärts, aber. Im Großen und Ganzen ist alles gut, alles normal. Ähm mein Kind hat immer noch Orthesen. Wird aber jetzt auch also äh sie wird jetzt zwölf, wird immer schwieriger so, dass sie dazu motivieren und ähm. Dadurch ist es aber auch so ein bisschen sichtbar geworden und wir hatten eben immer das Problem, äh dass das so unsichtbar war. Also klar wo sie Baby war, äh dieses nach hinten gedrehte, viel kurze Zeit mal auf, aber ab da, wo die Füße so eher zur Seite gezeigt haben war das eher immer lustig und dann ähm hat sie eben, als sie anfing zu laufen und sich hinzustellen, sich immer auf die Zehenspitzen hochgedrückt, einerseits um seitwärts laufen zu können, was die Babys ja als erstes machen, und da überhaupt vorwärtskommen zu können und aber auch durch das Syndrom haben wir eben auch eine Muskelschwäche, die also der Muskel hat, kurzen Moment volle Kraft, aber ermüdet ganz schnell wahrscheinlich stützen die Faszien den Muskeln nicht genug. Das war so die Vermutung, die wir mehrmals gehört haben, die mir auch so nach allem, was ich jetzt gelesen habe. Ich bin nicht medizinisch ausgebildet Am wahrscheinlichsten erscheint. Und das war also da hat sie sich eben einfach durch dieses Hochdrücken auf die Zehenspitzen Kraft geholt und dieses Gangbild ist abgespeichert und das ist eben so das Hauptproblem jetzt, dieses äh immer auf dem Vorfuß sein und sie ist lange Zeit wirklich komplett auf den Zehenspitzen gelaufen. Sie konnte gar nicht. Sie konnte die Ferse nach unten bringen, aber sie konnte zum Beispiel nicht diese Bewegung umsetzen, mit der Ferse aufsetzen und nach vorne abrollen. Und ja, da haben wir eben viel auch durch mit Rehas und allem Möglichen, aber Kindergarten und auch Schule war dann schon ein Problem. Also Kind in Kita habe ich sehr schwierig in Erinnerung, ähm weil. Es war halt nicht sichtbar. Sie hatte keinen Schein, sie hatte kein Anrecht auf einen Inklusionsplatz, hatte aber trotzdem besondere Bedürfnisse. Ähm wir hatten dann Glück, sie war in einem Kindergarten die altersgemischte Gruppen hatten und wenn die dann Ausflüge gemacht haben oder sowas durfte sie eben dann. Bis kurz vor der Einschulung eigentlich, wenn sie es wollte, auf dem Rückweg im Babybus bei den Krippenkindern mitfahren. Entscheiden, wie wie schafft sie es von der Kraft her und ähm, dann sind auch ernährungstechnisch so ein paar Sachen. Also wir vertragen nicht alles, das hängt vermutlich auch mit dem Syndrom zusammen, weiß keiner so genau, ist halt einfach zu selten und nicht erforscht. Ähm. Das war im Kindergarten auch ganz schwierig. Mit der Schule wurde es dann etwas besser, also Sportunterricht war kein Thema, da kriegte sie eh keine Zensuren, die Absprache war. Sie versucht mitzumachen, was geht, darf sich aber ausruhen zwischendurch jetzt mit der 5ten Klasse ist es wieder ein bisschen schwieriger geworden. Also das ist auch immer wieder so ein Gucken und wir haben eben nie den Anspruch auf einen Inklusionsplatz dafür, ist sie nicht krank genug, nicht behindert genug So und ähm. Muss auch sagen, also mein mein Gedanke nochmal zu diesem ganzen abgetrennten System äh war. Dass äh ich wirklich in großer Verfechter von Inklusion bin, weil, Ich glaube, dass das äh dieses Anecken äh damit zu tun hat, dass eben Behinderungen so wenig sichtbar sind. Das ist diese abgetrennten Systeme gibt, dass. Einfach der Eindruck erweckt wird, das ist nicht normal, das ist das gibt's gar nicht und wenn's das doch mal gibt, dann ist das Staunen groß und ich denke, wirklich inklusive Schulen müssten sich eben nach den Schwächsten richten und dann müsste eben jede Schule so ausgestattet sein, wie eine sogenannte Sonderschule oder Förderzentrum, und müsste einfach die Kapazitäten haben, alle Kinder zu betreuen und dann müsste auch in dieses ganze Schulsystem, eine Entschleunigung rein. Ich finde zum Beispiel auch Gesamtschulen was ganz Tolles, Ich find's ganz schwierig, leistungsstarke Kinder zu separieren. Es muss aber personell genügend, da sein oder genügend äh Kapazität da sein, diese Kinder aufzufangen, denen spezielle Aufgaben zu geben, denen größere Herausforderungen zu bieten, das Personal an den Schulen, ob's die Lehrkräfte sind, ob's ähm ähm Hilfskräfte sind, die müssen auch geschult sein, Kinder mit unterschiedlichen Begabungen, äh so zu führen, sage ich mal oder so zu anzuleiten, dass die Kinder auch lernen, jeder hat seine Qualitäten. Jeder hat jeder ist wichtig, jeder ist besonders und nicht nur der, der Leistung bringt, zählt. Ähm. Ich denke von wirklich inklusiven Schulen, die also gut ausgestattet sind personell, die für alle Bereiche, sei es äh geistige Behinderung, sei es Körperbehinderung, sei es ähm blinde Menschen, taube Menschen, einfach personell gut ausgestattet sind, wofür jeden Bereich gut ausgebildete Fachkräfte vorhanden sind. Ähm. Von diesen Schulen würden alle Kinder profitieren, weil jeder seinen Begabungen entsprechend und seinem seinem, können entsprechend gefordert werden würde und ich vermute, dass dann auch viel mehr Kinder gute Schulabschlüsse haben würden, weil äh dann auch ein Kind, was vielleicht durch eine Krise geht. Dadurch gerade nicht diese Leistung bringen kann, aber eigentlich vielleicht. Vom von der Intelligenz sehr hoch ist, sage ich mal und von der von der Leistungsfähigkeit äh aufgefangen werden könnte in solchen Phasen und. Ich vermute, dass das also ich wünsche mir eigentlich so ein Schulsystem, wo wo jedes Kind ähm sein. Seinem Wesen entsprechend gefördert und gefordert wird. Und wo ganz ganz unterschiedliche Kinder miteinander zu tun haben können. Ähm und was mir, Punkto, Trisomie und Inklusion noch eingefallen ist, als ich mir das vorne angehört habe. Ich habe vor langer Zeit in der Ausbildung, ich habe mal irgendwann Kinderpflegerin gelernt. Das ist so diese Heute heißt es glaube ich Sozialassistent, das macht man so, wenn man Erzieher, die Ausbildung machen will und kein Abitur hat, war das damals äh Kinderpflege, aber ich habe dann doch nicht Erzieherin gelernt. Ähm und wir haben uns in der Ausbildung damals einen Film angesehen ähm, amerikanischer Film über eine Mutter, die ein Kind mit Down-Syndrom bekommt und ähm. Aber nach so einer kurzen Starre und wo wo ihr auch irgendwie eingeredet wird, sie soll das Kind doch in ein Heim geben äh anfängt zu kämpfen um dieses Kind und ähm. Auch mit einer einem einer Wahnsinnskraft erreicht, dass dieses Kind eine normale Schule besuchen darf und der Junge selber ähm, Da gibt's dann so eine ganz ähm rührende Ansprache an die Mutter bei so einer großen Veranstaltung und ähm, ist sehr sehr Tränendrüsen mäßig, aber ähm ich fand den damals trotzdem sehr bewegend den Film, weil ich finde, der zeigt ganz gut, was ähm wenn man an einen Menschen glaubt, auch alles möglich ist, Ähm und bei dort war's dann aber so, dass der Junge sich eben gewünscht hat an äh sozusagen eine Sonderschule zu gehen. Weil es natürlich auch körperlich immer auffälliger wurde, dass er anders ist als die anderen und ich habe mich aber gefragt. War ja keine inklusive Schule. Er war ja wirklich der einzige weit und breit und was wäre denn, wenn er einer von vielen gewesen wäre. Hätte er dann auch an eine Schule gewollt, wo nur Kinder mit geistiger Behinderung sind. Das ist so die Frage, die ich die ich mir stelle oder eben an eine Spezialschule ähm weil ich glaube. Dann kommen, also dann haben diese diese getrennten Systeme auch keine Chance mehr so richtig, weil. Weil dann immer alle zusammen sind und dann gibt's genügend Auswahl an an Freunden und dann ist es auch für die. Ich sage mal, in Anführungsstrichen normalen Kinder ähm also ich weiß, dass das problematisch ist als Begriff, aber ich kann's grad nicht besser ausdrücken. Ähm. Viel alltäglicher, dass ähm dass eben auch Kinder anders sind als ich selber und. Ja, also ich würde mir das sehr, sehr wünschen, dass in Deutschland da äh endlich mal nicht nur solche halben Zugeständnisse an dieses ähm. An diese UN-Konvention gemacht werden, sondern dass. Erstmal wirkliche Bemühungen gäbe, ähm ein ein wirklich inklusives Schulsystem zu gestalten. Das waren die Stimmen bisher zu dem Thema. Mhm. Möchtest du da noch was zu sagen? Ähm ja, da waren doch total viele gute Aspekte auch drin. Also ähm ich weiß, ich habe mir so ein paar Stichworte mitgeschrieben. Jetzt weiß ich nicht mehr aus welchem von den beiden, ersten ähm Einspielungen. Das war aber. Zum Beispiel auch diese also das ne, dass es so wenig Berührungspunkte gibt, so insgesamt, ne, auch in der auch in der Gesellschaft. Ich glaube, sie. Sagte, dass es da schon ein paar Kinder mit äh mit Behinderungen in der Kita gibt, aber zum Beispiel keine Erzieherinnen mit Behinderungen. Mhm. Und, mehr so an Schule weiterdenkt, also es gibt auch sehr wenig, also mit sichtbaren Behinderungen, es gibt auch sehr wenig Lehrer innen mit sichtbaren Behinderungen. So, ne, dass äh das ist so. Oder also ich war ich muss ehrlich gesagt sagen, ich war superfroh, als hier an unserem Rewe im Prenzlauer Berg. Plötzlich eine Frau mit Trisomie 21 an der Kasse sitzt. Ich war echt so wie toll, wie toll. Sitzt da die ist einfach ganz normal da und zieht die Sachen übers Band und sagt, was es kostet und. Haben sie ihre Payback-Karte dabei, so ne, wie alle. Kassiererin, ja und das ist kein kein super Job, aber ich meine, das ist eine das ist eine Sichtbarkeit, die auch. Dieser diese das hat glaube ich die zweite ähm äh die Einspielung gesagt, ne, dass Menschen mit Behinderung einfach mehr auftauchen müssen im ob in den Medien oder im. In unserem Umfeld, ne, also in unserem. In unserem privaten Umfeld, aber auch einfach in der Öffentlichkeit. Mhm. Das ist es ist so ganz, ganz wichtig ist und das wird eben ermöglicht, wenn auch Kinder schon inklusiv. In Kitas und Schulen gehen können, ne. Das ist da einfach möglichst früh, Berührungspunkte gibt und dann ist es natürlich nicht so einfach, wenn die Eltern wenig oder keine Berührungspunkte hatten und das dann irgendwie mit den Kindern kommunizieren müssen, was ist das jetzt und was was macht das Kind da oder warum ist das vielleicht anders oder so Aber ist trotzdem, das ist das ist so, so wichtig. Das da auch Eltern und Lehrerinnen, Erzieherinnen damit irgendwie umgehen, ne. Also genau wie mit dem Thema Rassismus, das ist ja genauso wichtig. Und dann natürlich auch weitergehend, ne? Also das ist wirklich auch ein Experten also das ist eher auch Experten sind, ne, also. Also die gehört werden müssen. Die man ernst nehmen muss auch mit den Bedürfnissen und mit den mit den. Dem, was also ne, wie unsere Kinder ja auch Experten-Expertinnen sind für sich selbst, für ihr eigenes. Was sie brauchen und was sie, ne, also das sorry, ich mache immer so rein rauszoomen sowieso Ich habe so das Gefühl, ich habe ehrlich gesagt das Gefühl, wir könnten noch fünf Stunden weiterreden. Ich habe immer so ein bisschen Angst. Ich versuche mich immer irgendwie so versuch mich immer so kurz zu fassen, weißt du? So, dann kommen mir so viele Gedanken und ich versuche das irgendwie so, runterzubrechen auf so okay ich sage jetzt noch ganz kurz das und das und gleichzeitig gibt's da noch irgendwie so fünf andere Fäden, die ich irgendwie so weiter. Gehen möchte, Ja, aber das ist ja auch ich finde das so spannend und ich finde, das ist auch echt so, was sich bei dir immer wieder ähm sehe, ähm beobachte, dass es dieses Verbindende, ne, dass du so ganz schnell ganz viele Verbindungen schaffst und ähm. Ja, also das hatten wir ja auch schon ganz am Anfang mit den mit den Gegensatzpaaren, die ja so provokativ gegeneinander gestellt werden und ähm bei dir gab's sofort immer die Verbindung zwischen den beiden Themen, ne? So, ich finde das total spannend dieses ja und dass der rote Faden bei dir, ne? Irgendwie also es ist so toll, dass du äh so komplexe Sachen so durchdringst, ne, indem du ja diese Fäden spinnst. Ähm. Aber genau, ich äh habe auch schon so auf die Uhr geguckt und das dachte ich schade, der Zeitrahmen erdeut und wir brauchen, glaube ich, echt noch mal im zweiten Teil ähm, Genau, ich ich habe nämlich auch immer eine Abschlussfrage. Aha. Okay ähm ich weiß nicht, ob du auf die noch Lust hast? Ja, sag mal. Damit vielleicht äh, das Gespräch ähm abrunden. Ja. Und zwar ähm. Allen Menschen, die jetzt gerade zuhören, die sich wieder mehr Kreativität in ihrem Leben wünschen, die aber gerade keinen Raum für ihre Quantität finden können oder in irgendeiner Form damit hadern. Was würdest du ihnen gerne mit auf den Weg geben. Den würde ich mit äh ich würde euch mit auf den Weg geben. Die Kreativität, in den kleinen Dingen. Auszuleben. Und das können wirklich ganz kleine Sachen sein, so wie ähm. Also ich finde, Kochen ist schon was Großes. Ist jetzt nichts Kleines. Aber ähm. Ich weiß nicht, eine kleine Kritzelei mit dem mit dem Kind, also es sind ist ja die jetzt wahrscheinlich ja Leute mit Kindern, die zuhören Also eine kleine Kritzelei mit dem Kind oder eine kleine Telefonzeichnung oder ein ganz tiefer Atemzug auf den Balkon oder ein. Ein Herbstblatt nochmal von der anderen Seite angucken. So ganz ganz kleine Sachen und die wieso. Kleines bisschen größer zu ziehen, Als ob das wie so mit dem wie mit der Lupe draufgeguckt. Meine Tochter läuft im Moment immer mit so einer Lupe durch die Gegend und guckt sich die Tapete an und den Teppich und so und das an das alleine schon finde ich so kreativ so ein, Anderen Blick auf was zu kriegen. Mhm. Was wie so ein wie so was erweitert in der eigenen Wahrnehmung. Und das findet sich dann irgendwie ein Weg. Also grade wenn es also wenn wenn jemand damit hadert oder wenn jemand irgendwie grad eigentlich das möchte, mehr Raum dafür, aber irgendwie grad das Gefühl hat, das geht grad nicht so wegen zeitlichen Einschränkungen oder vielleicht auch räumlichen Einschränkungen. Das. Dass das immer so kleine ähm kleine Möglichkeiten gibt, die. Wie so ein kleines Fensterchen bieten. Ist das schon cool, so zwei Minuten am Tag mit einer Luto rumzulaufen und sich die Sachen alle mal ganz genau anzugucken. Das war jetzt aber ziemlich spontan. Ja. Ich hatte uns natürlich auch noch paar Körperübungen. Ja, ja genau. Also sich mal richtig doll zu schütteln oder war so ein gutes Lied anzumachen, kenne da so eine gute Liedermacherin. Von der zum Beispiel, genau und da war so richtig komisch abzutanzen. Mhm. Auch mit den Kindern, wenn sie mit dabei sind. Mhm. Ja. Ja, das finde ich auch immer toll, wenn sich so gemeinsam was ergibt, ne, also ähm oft denkt man ja, oh Gott, ich muss jetzt mal irgendwie ne, alleine sein und äh und die Zeit äh für mich alleine und das mhm. Kriege ich nicht hin, aber ne, manchmal ähm. Auch schon diesen Kreativitätstank, wenn man gemeinsam irgendwas macht oder ähm sich einfach drauf einlässt auch, ne, so mhm was was könnte entstehen. Ja und also vielleicht auch nicht so also ich würde ja ich würde ja raten nicht so aufs Produkt, also auf eine auf oder so zu schauen, sondern das wie so ein. Also wie so ein wie so was, was ich dann auch in mir habe. Also ne, wenn ich jetzt, Jetzt das Beispiel mit dem mit der Lupe, ne? Ich gucke mir so eine Raufasertapete plötzlich mal unter der Lupe an, und habe dann irgendwie eine neue Information in mir. Mhm. Und die ist da und die es ist wie so ein Teil in meinem in meinem ganz in meinem Gesamtsystem, wie so ein. Es ist eine neue Information da und die wird irgendwo, die wird irgendwo ihren Weg machen, ohne dass ich dir jetzt bewusst irgendwo einbaue oder so, aber das ist wie so ein. So also mein Sohn ist total fasziniert von dem es gab eine Sendung mit der Maus, wo ein Apfelstiel unter dem Mikroskop angeguckt wird. Die haben wir auch gesehen. Und das das beschäftigt ihn immer noch, dass es dass das wie so ein. Das wie so ein Horizonteröffner ist und ich glaube ich glaube gerade in den Momenten, wo wir's nicht so schaffen Ausdruck zu schaffen, also ne, so irgendwie zu schreiben oder zu zeichnen oder irgendwie mit einem. Mit einem mit was wir vielleicht auch gewohnt waren, kreativ zu sein oder wie wie wir's so üblicherweise so, ne, also wie wir's am meisten von uns kennen, also weil du ja meintest wohin. Wie wir die Alte sind, ne, also wieder mal waren und wie wir uns ausgedrückt haben. Wenn wir das nicht so schaffen im Moment, dann finde ich ist es total gut, dass andere so zu nähren, also das, uns noch mal sowieso neugierig sein lässt auf die auf die Welt. Also so so huch, was ist das denn. So überrasche überraschende Momente zu haben. Im ganz Kleinen, das wäre mein Weg. Äh voll cool. Ja das löst einen ja auch so von diesen Gefühlen und man steckt irgendwie fest und ähm ne, alles ist irgendwie fest, aber dann auf einmal zu sehen, ah es ist ja gar nicht alles fest, dieser Abfischstiegel, so wie ich ihn gesehen habe. Mhm, so ist er ja gar nicht, sondern das war nur eine Perspektive auf etwas, was ich gar nicht eigentlich greifen kann ja. Cool. Okay, dann müssen wir uns jetzt alle mal eine Lupe besorgen. Ja, ich glaube, wenn man mit dem Handy ein Foto macht und reinzoomt, dann ist das was anderes. Das wird dann nur pixelig. Komisch. Ja. Stimmt. Aber das ich finde das das was du meintest, das ist das ist so fest ist, das finde ich interessant, weil ähm. Das fand ich zum Beispiel auch als Kind schon sehr spannend, dass das eigentlich nicht fest ist. Diese Dinge sind ja nicht fest. Die sind ja so ne also die. Sorry, ich mache schon wieder eine Verbindung, aber so ein so weit reinzuzoomen, dass wir so die Elektroden um die Atomkerne schwirren lassen. Dann ist echt alles wie so in Bewegung. Ja, Ja und dann ist wiederum faszinierend zurückzublicken und zu sehen, ich kann aber auch alles so sehen, als wäre es fest. Ja, Genau und äh ich kann alles irgendwie definieren. Das ist jetzt ein Tisch, das ist ein Stuhl, hm? Das ist ja auch mega faszinierend, ne? Also Ja da drehst du den Tisch um und hast Boot oder ne was auch immer, ne, es ist so wie so das ich finde das ist toll, cool ach wie schön. So funktionieren ja auch Kinder, ne? Also oder ne so das finde ich kann man ja auch total gut mit Kindern dann machen, also so die. Diese Art von Kreativität, so feiern. Man legt eine Decke drüber und hat eine Höhle und schon ist irgendwas im Gange. Ja. Ja. Und auch nicht viel. Es ist alles ist alles wie ein Schatz. Ja genau. Ach Mann cool, vielen vielen Dank für das super spannende Gespräch und ähm genau, vielleicht ja irgendwann noch Teil zwei. Ja, gerne. Ähm ja mega und äh ja Ich hoffe ähm, Ihr seid auch so inspiriert worden wie ich von dem Gespräch und ähm ja äh habt Lust weiterzudenken und weiter zu spinnen und vor allem auch ähm auf Julia's Seite zu gehen ähm ich werde die auf jeden Fall wenn du in Shownotes verlinken du bittest dir auch zum Beispiel online Arbeit ran ne? Also ja mach ich auch genau ist nicht auf Berlin beschränkt, genau und. Ja ähm liegt dir irgendwas noch auf dem Herzen, was du gerne loswerden würdest. Zum Abschluss? Nee, eigentlich nicht. Jetzt sind da so viele Fäden, die ich gerne auch weiter denken möchte. Ja, cool, Schön, vielen Dank. Vielen Dank, Ute. Ja, danke dir. Ja vielen Dank euch fürs Zuhören und mit mitdenken und ja ich freue mich total wenn ihr beim nächsten Mal wieder einschaltet und wünsche euch alles Gute. Das war's für heute mit Chaoskunst und Muttermund. Der Podcast für Kreative. Ich freue mich, wenn ihr das nächste Mal wieder dabei seid.